Smart Home und KNX
Wir bauen seit über zwanzig Jahren KNX-Anlagen. Nicht, weil es gerade modern ist – als wir angefangen haben, war es das nicht. Sondern weil es funktioniert.
Und weil es sich rechnet, sobald Beschattung und Einzelraumregelung ins Spiel kommen. Dazu unten mehr.
Der Unterschied ist grundsätzlich
In einer herkömmlichen Installation schicken Sie 230 Volt über einen Schalter zur Lampe. Der Schalter kann eine Sache: diese eine Lampe ein- und ausschalten. Wollen Sie das ändern, müssen Wände auf.
Bei KNX liegt die gesamte Schalttechnik zentral im Verteiler. Der Taster an der Wand meldet nur noch: Hier hat jemand gedrückt. Was daraufhin passiert, steht in der Programmierung. Und die lässt sich ändern – ohne einen einzigen Schlitz zu stemmen.
Es ist der Schritt von analog zu digital. Und wie damals bei der Fotografie: Man versteht erst hinterher richtig, was man gewonnen hat.
Wovor viele Sorge haben – zu Unrecht
„Wird das nicht kompliziert?” Das ist die häufigste Frage. Die ehrliche Antwort: Es wird einfacher.
Der Lichtschalter bleibt ein Lichtschalter. Er sieht aus wie einer und funktioniert wie einer. Was dazukommt, entscheiden Sie: Beim Verlassen des Hauses geht alles aus. Die Beschattung fährt bei Sonne herunter, bevor sich der Raum aufheizt. Die Heizung erkennt das offene Fenster.
Sie müssen nichts davon nutzen. Aber Sie können – und zwar jederzeit, auch Jahre später.
Beschattung und Raumtemperatur: hier rechnet es sich
Bei diesem Punkt hört der Aufpreis auf, einer zu sein.
Schauen Sie sich eine klassisch installierte Wand an: Da hängt der Lichtschalter, daneben der Jalousieschalter, daneben der Raumtemperaturregler. Drei Geräte, drei Dosen, drei Mal Leitung ziehen – und in jedem Raum aufs Neue.
Bei KNX ist das ein einziger Taster. Licht, Beschattung, Temperatur: alles über dieselbe Bedienstelle. Was Sie an Geräten, Dosen und Verdrahtung sparen, holt einen guten Teil der Mehrkosten wieder herein.
Und Sie bekommen etwas, das die klassische Variante gar nicht kann: Die Jalousie fährt herunter, bevor sich der Raum aufheizt – nicht erst, wenn Sie abends heimkommen und die Hitze schon drinsteht. Die Heizung weiß, dass ein Fenster offen steht. Und wenn Sie später feststellen, dass der Taster im Flur etwas anderes tun soll: Das ist eine Änderung in der Programmierung, keine im Putz.
Warum KNX und nicht etwas anderes
Herstelleroffen. KNX ist ein weltweiter Standard, keine Firmenlösung. Taster von einem Hersteller, Aktoren von einem anderen, Sensoren von einem dritten – alles arbeitet zusammen. Und wenn ein Hersteller in zehn Jahren nicht mehr existiert, läuft Ihre Anlage weiter.
Stabil. Kein Cloud-Zwang, keine App, die abgeschaltet wird, kein Server im Keller, der aussteigt. KNX läuft auf eigenen Leitungen im Haus.
Zukunftssicher. Anlagen aus den Neunzigern laufen heute noch und lassen sich mit aktuellen Komponenten erweitern. Das schafft kein anderes System.
Wir installieren auch free@home oder Loxone, wenn es dazu passt. Aber wenn die Wahl frei ist: KNX.
Gerade jetzt wird es wichtig
Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox – im Haus stehen heute Geräte, die miteinander abgestimmt werden müssen. Wärmepumpe läuft, wenn die Sonne scheint. Auto lädt mit Überschuss. Speicher wird nicht leergesaugt, während gleichzeitig eingespeist wird.
Ohne übergeordnete Steuerung passiert das nicht. Mit KNX schon.
Licht: der unterschätzte Teil
Zu einer guten Anlage gehört gutes Licht. Über DALI steuern wir jede Leuchte einzeln – Helligkeit, Farbtemperatur, Szenen für verschiedene Tageszeiten.
Bei anspruchsvoller Beleuchtung arbeiten wir mit Lumetix zusammen. Was dabei herauskommt, hat mit einer Deckenlampe nicht mehr viel zu tun.
Was wir machen
- Planung und Programmierung von KNX-Anlagen
- Neubau und Nachrüstung im Bestand
- DALI-Lichtsteuerung und Beleuchtungsplanung
- Einbindung von PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox
- Beschattung, Heizung, Lüftung, Zutritt
- Erweiterung und Anpassung bestehender Anlagen
- Übernahme von Anlagen, die andere gebaut haben
Unsere Erfahrung
Wir haben es selbst im Haus. Und die ehrlichste Rückmeldung kommt nicht von uns, sondern von unseren Kunden: Wir kennen keinen, der es wieder hergeben würde.